CAD/CAM-Zahnersatz in Kiel

Präzise, schnell,
digital gefertigt.

Sicher haben auch Sie schon Erfahrungen mit der konventionellen Zahnabdrucknahme gemacht: Eine Silikon- oder Alginatform wird minutenlang auf die Zähne gepresst und erzeugt nicht selten Würgereize. Diese Prozedur bleibt Ihnen bei uns in der Regel erspart.

In unserer Zahnarztpraxis im Forstweg in Kiel erfassen wir Ihre Zähne mit einem Intraoralscanner – schmerz- und würgefrei. Aus den Daten konstruieren wir den Zahnersatz am Bildschirm und fertigen ihn in unserem hauseigenen Labor. Kurz gesagt: CAD steht für die Konstruktion am Computer, CAM für die computergesteuerte Herstellung.

Kurz erklärt

Was der digitale Weg besser macht

Der Unterschied zum konventionellen Verfahren liegt nicht im Ergebnis allein, sondern in jedem einzelnen Schritt dorthin – und in dem, was dabei nicht mehr passieren kann.

Was sich ändert:

  • Kein Verzug, keine Schrumpfung: Alginate und Silikone können sich beim Herausnehmen verziehen und unterliegen zudem Schrumpfungen – keine optimale Voraussetzung für passgenauen Zahnersatz. Der Scan liefert ein detail- und dimensionsgetreues Abbild.
  • Sofortige Kontrolle: Ist eine Stelle nicht sauber erfasst, sehen wir das direkt am Bildschirm und scannen nach. Bei einer Abformung zeigt sich der Fehler erst im Labor – dann muss die ganze Prozedur wiederholt werden.
  • Kein Materialverbrauch: Kunststofflöffel und Silikone stellen nicht abbaubare Abfälle dar. Der digitale Weg leistet damit auch einen Beitrag zur nachhaltigen Zahnmedizin.
  • Daten bleiben verfügbar: Der Datensatz ist archiviert. Geht eine Krone Jahre später verloren, muss nicht zwingend neu gescannt werden.

Good to know: Der eigentliche Gewinn entsteht durch die Kombination aus Scanner und eigenem Labor: Die Daten gehen nicht per Post zu einem auswärtigen Dienstleister, sondern direkt an den Zahntechniker im Haus – der Ihren Zahn und Ihre Farbabstimmung selbst gesehen hat.

Möglichkeiten

Welche Versorgungen digital entstehen

Nahezu der gesamte festsitzende Zahnersatz lässt sich heute digital planen und fertigen. Vier Bereiche im Überblick.

1. Kronen und Teilkronen

Der häufigste Anwendungsfall. Die Konstruktion am Bildschirm erlaubt es, die Kaufläche exakt an den Gegenzahn anzupassen – die Software berechnet die Kontaktpunkte und wir korrigieren sie gezielt. Das Ergebnis passt beim Einsetzen meist auf Anhieb, was den Termin deutlich verkürzt.

2. Brücken

Auch mehrgliedrige Konstruktionen entstehen digital. Der Vorteil zeigt sich hier besonders bei der Passung der einzelnen Kronen zueinander: Was am Bildschirm exakt konstruiert wurde, muss im Mund nicht mehr angepasst werden.

3. Inlays, Onlays und Veneers

Für kleinere Restaurationen ist der digitale Weg ideal, weil die Präzision im Zehntel- bis Hundertstelmillimeterbereich liegt. Bei Veneers kommt hinzu, dass sich die geplante Form vorab am Bildschirm zeigen und mit Ihnen besprechen lässt.

4. Implantatgetragener Zahnersatz

Auf Implantaten gefertigte Kronen und Brücken profitieren besonders: Position und Achse des Implantats sind digital exakt bekannt, sodass sich die Aufbauteile passgenau konstruieren lassen. Der digitale Weg beginnt hier schon bei der Implantatplanung.

Schritt für Schritt

Der Ablauf –
Vom Scan bis zum Einsetzen.

Wie viele Termine nötig sind, hängt von der Versorgung ab. In geeigneten Fällen ist eine Krone an einem Tag fertig, bei umfangreicheren Arbeiten bleibt es bei zwei Terminen – dann allerdings mit kurzer Wartezeit dazwischen.

  1. Intraoralscan statt Abdruck Nach der Präparation führen wir einen kleinen Scanner über die Zahnreihen. Er nimmt dabei fortlaufend Bilder auf, aus denen am Bildschirm ein dreidimensionales Modell entsteht. Sie sehen dabei live zu. Der Vorgang dauert wenige Minuten, ist schmerzfrei und löst keine Würgereize aus.
    Ihr Vorteil: Kein Löffel im Mund, kein Abbindenmüssen, keine Wiederholung wegen einer verzogenen Abformung.
  2. Konstruktion am Bildschirm Unser Zahntechniker konstruiert die Versorgung anhand des Modells: Form, Kaufläche, Kontaktpunkte zu Nachbar- und Gegenzähnen, Randverlauf. Was hier festgelegt wird, entsteht anschließend exakt so. Bei ästhetisch anspruchsvollen Arbeiten sprechen wir die Gestaltung vorab mit Ihnen ab.
  3. Fertigung, Einprobe und Eingliederung Die Versorgung wird aus einem Keramikblock herausgefräst oder im Druckverfahren aufgebaut, anschließend individualisiert und auf Hochglanz gebracht. Beim Einsetzen prüfen wir Passung, Randschluss, Farbe und Bisssituation, bevor endgültig befestigt wird.
Wir klären auf

Wo der digitale Weg an Grenzen kommt

Digital ist nicht automatisch besser. Es gibt Situationen, in denen wir bewusst konventionell arbeiten – und das sagen wir Ihnen dann auch.

Der Scan braucht freie Sicht
Liegt der Präparationsrand unter dem Zahnfleisch oder blutet das Zahnfleisch, kann der Scanner die Kante nicht sauber erfassen. Dann behandeln wir zuerst das Zahnfleisch oder legen den Rand frei – und in Einzelfällen ist die konventionelle Abformung die verlässlichere Wahl.

Nicht jeder Befund eignet sich
Bei sehr umfangreichen Versorgungen über viele Zähne hinweg oder bei komplexen herausnehmbaren Arbeiten stößt der rein digitale Weg an Grenzen. Wir kombinieren dann beide Verfahren, statt eines um jeden Preis durchzuziehen.

Materialgrenzen beachten
Die verfügbaren Keramiken unterscheiden sich in Festigkeit und Lichtdurchlässigkeit. Bei sehr knappen Platzverhältnissen oder extremer Kaubelastung ist nicht jedes Material geeignet. Diese Auswahl treffen wir nach Befund, nicht nach Verfügbarkeit.

Höchste Ästhetik braucht Handarbeit
Für Frontzahnrestaurationen mit feinsten Farbverläufen und Transparenzen ist die individuelle Verblendung durch den Zahntechniker der digitalen Vollautomatik überlegen. Wir nutzen dann den digitalen Weg für das Gerüst und arbeiten die Oberfläche von Hand aus.

Ein Termin ist nicht immer sinnvoll
Auch wenn eine Krone technisch an einem Tag fertig sein kann: Manchmal ist es besser, den Biss über ein Provisorium zu prüfen, bevor endgültig eingegliedert wird. Wir entscheiden nach Befund, nicht nach Werbeversprechen.

Wir klären auf

Kosten & Erstattung bei CAD/CAM

Die Frage, ob digital gefertigter Zahnersatz teurer ist, lässt sich nicht pauschal beantworten – sie hängt an der Versorgung, nicht am Verfahren.

  • Der Festzuschuss bleibt gleich: Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt befundbezogen, unabhängig vom Herstellungsverfahren. Was zählt, ist die Art der Versorgung.
  • Das Material bestimmt den Eigenanteil: Ob eine Krone gefräst oder konventionell gefertigt wurde, wirkt sich weniger aus als die Frage, aus welchem Material sie besteht.
  • Weniger Termine, weniger Aufwand: Entfallen Provisorium und Zweittermin, spart das Behandlungszeit – und damit auch Positionen im Kostenplan.
  • Eigenes Labor: Weil Fertigung und Behandlung im Haus stattfinden, entfallen Wege und Zwischenstellen. Das zeigt sich vor allem in der Geschwindigkeit.
  • Heil- und Kostenplan vorab, Ratenzahlung möglich: Sie erhalten die Aufstellung, bevor die Behandlung beginnt. Über unseren Servicepartner lassen sich die Kosten in passenden Intervallen begleichen.
FAQ

Häufige Fragen zu CAD/CAM-Zahnersatz

Ist digital gefertigter Zahnersatz teurer als Laborarbeit?

Nicht grundsätzlich. Der Preisunterschied entsteht durch das Material und den Umfang der Versorgung, nicht durch das Herstellungsverfahren. In manchen Fällen ist der digitale Weg sogar günstiger, weil Provisorium und Zweittermin entfallen. Bei hochästhetischen Frontzahnarbeiten mit individueller Verblendung kommt Handarbeit hinzu – dann liegt der Aufwand höher, unabhängig davon, wie das Gerüst entstanden ist.

Wie lange dauert eine Krone mit CAD/CAM?

Bei geeignetem Befund lässt sich eine Krone innerhalb eines längeren Termins fertigstellen – Scan, Konstruktion, Fertigung und Eingliederung an einem Tag. Bei aufwendigeren Arbeiten oder wenn wir die Oberfläche individuell ausarbeiten, bleibt es bei zwei Terminen. Weil unser Labor im Haus ist, liegen diese meist nah beieinander.

Ist der Scan unangenehm?

Nein, und das ist für viele Patienten der spürbarste Vorteil. Der Scanner ist ein kleines Handstück, das über die Zähne geführt wird. Kein Material im Mund, kein Abbinden, kein Würgereiz. Der Vorgang dauert wenige Minuten und lässt sich jederzeit unterbrechen.

Ist die Passung wirklich besser?

Bei sauber erfassbaren Präparationsrändern ja. Der entscheidende Punkt ist, dass die Verzerrung entfällt, die bei Abformmassen durch Verziehen und Schrumpfen entstehen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass der Rand für den Scanner sichtbar ist – liegt er tief unter dem Zahnfleisch, kann die konventionelle Abformung im Vorteil sein.

Was passiert mit meinen Scandaten?

Sie werden bei uns gespeichert und für Ihre Behandlung verwendet. Geht Jahre später eine Krone verloren oder wird eine Nachbarversorgung nötig, lässt sich auf den vorhandenen Datensatz zurückgreifen. Die Daten unterliegen wie alle Patientendaten dem Datenschutz und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Kann ich mir das Ergebnis vorher ansehen?

Bei ästhetisch relevanten Arbeiten ja. Die geplante Form lässt sich am Bildschirm zeigen und besprechen, bevor gefertigt wird. Gerade im Frontzahnbereich ist das hilfreich – Sie sehen, worauf Sie sich einlassen, statt es beschreiben zu müssen.

Online Termin
vereinbaren
Einfach & Bequem

Sie können Ihre Termine jetzt ganz einfach Online vereinbaren.

Kontakt

TEL 0431 56 80 80
FAX 0431 57 80 80
MAIL info@zahnarztforstweg.de
Forstweg 14 | 24105 Kiel

ÖFFNUNGSZEITEN:

MO – DO | 8-19 Uhr
FR | 8-16 Uhr