Veneers in Kiel

Blendende Aussichten
für Ihre Zähne.

Veneers sind hauchdünne Verblendschalen aus Keramik, die vor Ihre natürlichen Zähne gesetzt werden – ohne Ihre Zähne dadurch zu schädigen. Sie werden dafür nur minimal angeschliffen. Oft reicht es sogar aus, die Zähne lediglich anzurauen, damit der Veneer-Kleber optimal hält.

Lücken, Zahnverfärbungen und Zahndefekte lassen sich so nicht nur kaschieren, sondern dauerhaft korrigieren. In unserer Zahnarztpraxis im Forstweg in Kiel entstehen Veneers im hauseigenen Labor – die Farbabstimmung macht derjenige, der die Schalen anschließend selbst fertigt.

Kurz erklärt

Wofür Veneers geeignet sind

Veneers verändern die sichtbare Vorderseite eines Zahns. Für alles, was dort stört, sind sie eine Lösung – für strukturelle Probleme dagegen nicht.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Verfärbungen, die auf kein Bleaching ansprechen: medikamentenbedingte Verfärbungen oder Schmelzbildungsstörungen.
  • Kleine Lücken zwischen den Frontzähnen: lassen sich schließen, ohne kieferorthopädisch zu behandeln.
  • Abgebrochene Ecken und Kanten: Form und Länge werden wiederhergestellt.
  • Leichte Fehlstellungen: Ein etwas gedrehter oder zurückstehender Zahn lässt sich optisch ausgleichen. Bei ausgeprägten Fehlstellungen ist die kieferorthopädische Korrektur der richtige Weg.
  • Abgenutzte Schneidekanten: etwa nach jahrelangem Knirschen – hier muss allerdings zuerst die Ursache behandelt werden.

Der Unterschied zu Kronen und Füllungen: Eine Füllung ersetzt fehlende Substanz punktuell. Eine Krone umfasst den Zahn rundum und kostet entsprechend viel Substanz. Das Veneer liegt dazwischen – es bedeckt nur die Vorderseite und ist damit die substanzschonendste Lösung für ästhetische Korrekturen im sichtbaren Bereich.

Good to know: Ein Veneer ist nicht rückgängig zu machen. Selbst wenn nur angeraut wurde, ist die Oberfläche verändert – ohne Veneer würde der Zahn danach nicht mehr wie vorher aussehen. Deshalb prüfen wir vorher, ob eine Reinigung oder ein Bleaching bereits genügt.

Die Arten

Welches Veneer für welche Situation

Drei Varianten unterscheiden sich in Material, Substanzverlust und Haltbarkeit.

1. Keramik-Veneers – langlebig und natürlich

Der Standard für ein dauerhaftes Ergebnis. Die Schalen werden im Labor gefertigt und anschließend eingeklebt. Keramik hat dieselbe Lichtdurchlässigkeit wie natürlicher Zahnschmelz, verfärbt sich nicht und ist sehr formstabil. Ihre glatte Oberfläche nimmt zudem kaum Beläge auf.

2. Minimalinvasive Veneers – ohne Beschleifen

Besonders dünne Schalen, die auf die lediglich angeraute Zahnoberfläche geklebt werden. Der Substanzverlust geht gegen null. Voraussetzung ist, dass der Zahn nicht zu weit vorsteht – sonst wirkt er anschließend zu voluminös. Wo diese Variante möglich ist, ist sie die erste Wahl.

3. Komposit-Veneers – direkt und kostengünstiger

Statt einer Laborarbeit wird zahnfarbener Kunststoff direkt am Zahn aufgebaut und modelliert. Das geht in einer Sitzung und ist günstiger, allerdings weniger farbstabil und weniger abriebfest als Keramik. Sinnvoll als Übergangslösung, bei jüngeren Patienten oder wenn zunächst die Form ausprobiert werden soll.

4. Wann keine Veneers

Bei stark geschädigten Zähnen, bei zu wenig verbliebenem Schmelz für eine sichere Klebeverbindung und bei ausgeprägtem nächtlichem Knirschen ohne Schiene. In diesen Fällen ist eine Krone die verlässlichere Lösung.

Schritt für Schritt

Der Ablauf –
Von der Planung bis zum Einsetzen.

Zwischen Beratung und fertigem Ergebnis liegen meist zwei bis drei Termine.

  1. Erstberatung und Planung Wir klären zuerst, was Sie stört und ob Veneers der richtige Weg sind – oder ob Reinigung, Bleaching oder eine kieferorthopädische Korrektur besser passen. Anschließend planen wir Form, Länge und Farbe. Bei umfangreicheren Veränderungen lässt sich das Ergebnis vorab simulieren, sodass Sie es sehen, bevor etwas beginnt.
    Ihr Vorteil: Sie entscheiden anhand eines Bildes, nicht anhand einer Beschreibung.
  2. Vorbereitung und Abformung Je nach Variante werden die Zähne minimal angeschliffen oder nur angeraut. Anschließend erfassen wir sie mit dem Intraoralscanner – ohne Abformlöffel und Würgereiz. Unser Zahntechniker nimmt die Farbe direkt am Stuhl ab. Bei Bedarf tragen Sie bis zum nächsten Termin ein Provisorium.
  3. Anfertigung und Befestigung Im hauseigenen Labor werden die Schalen gefertigt und individuell ausgearbeitet. Beim letzten Termin werden sie zunächst nur aufgelegt: Passung, Form und Farbe werden gemeinsam mit Ihnen geprüft. Erst wenn Sie einverstanden sind, werden sie unter absoluter Trockenlegung eingeklebt – dieser Klebeverbund ist der eigentliche Halt.
Wir klären auf

Mögliche Nachteile und Grenzen

Veneers sind eine sehr gute Lösung – aber nicht für jeden und nicht für alles.

Nicht für jeden Zahntyp geeignet
Es braucht ausreichend gesunden Schmelz für die Klebeverbindung. Bei stark abgenutzten Zähnen oder großflächigen alten Füllungen fehlt diese Grundlage, und die Krone ist der sicherere Weg.

Risiken bei Zähneknirschen
Der wichtigste Punkt. Wer nachts knirscht, setzt die dünnen Keramikschalen erheblichen Kräften aus – Absplitterungen und Ablösungen sind dann deutlich wahrscheinlicher. Vor Veneers klären wir das ab; bei Bruxismus ist eine Schiene Voraussetzung, nicht Empfehlung.

Nicht bei stark geschädigten Zähnen
Ein Zahn nach Wurzelbehandlung mit großem Aufbau oder mit ausgedehnter Karies braucht Stabilität von allen Seiten. Das leistet ein Veneer nicht.

Der Eingriff ist nicht umkehrbar
Auch minimales Anschleifen oder Anrauen verändert die Oberfläche dauerhaft. Ein Veneer ist eine Entscheidung für die Zukunft: Geht es verloren, muss es ersetzt werden.

Empfindlichkeit nach dem Einsetzen
Für einige Tage bis Wochen kann der Zahn auf Kälte reagieren – normal und vorübergehend. Bleibt es bestehen, prüfen wir die Bisssituation.

Der Zahnfleischrand entscheidet mit
Im Frontzahnbereich ist der Übergang zum Zahnfleisch für das Gesamtbild ebenso wichtig wie der Zahn selbst. Bei ungünstigem Zahnfleischverlauf besprechen wir, ob eine Korrektur sinnvoll ist, bevor die Veneers entstehen.

Wir klären auf

Kosten & Finanzierung bei Veneers

Veneers aus ästhetischen Gründen sind eine private Leistung – die Kostenstruktur legen wir vorab vollständig offen.

  • Abrechnung pro Zahn: Die Kosten richten sich nach der Anzahl der versorgten Zähne, dem Material und dem Aufwand der individuellen Ausarbeitung.
  • Keine Kassenleistung bei ästhetischer Indikation: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Veneers nicht, wenn es um das Erscheinungsbild geht. Bei nachweisbarer medizinischer Notwendigkeit – etwa nach einem Unfall – kann das anders aussehen; wir prüfen das.
  • Zusatzversicherungen: Manche Tarife beteiligen sich, häufig anteilig. Reichen Sie unseren Kostenplan vorab ein.
  • Selten einzelne Zähne: Meist werden mehrere Frontzähne gemeinsam versorgt, damit Farbe und Form harmonieren. Ein einzelnes Veneer zwischen unbehandelten Nachbarn fällt eher auf.
  • Ratenzahlung möglich: Über unseren Servicepartner lassen sich die Kosten in passenden Intervallen begleichen.
FAQ

Häufige Fragen zu Veneers

Wie lange halten Veneers?

Keramik-Veneers sind auf viele Jahre angelegt. Die Haltbarkeit hängt weniger am Material als am Umgang: Wer nachts knirscht und keine Schiene trägt, harte Dinge mit den Frontzähnen abbeißt oder die Ränder nicht sauber hält, verkürzt die Lebensdauer erheblich. Komposit-Veneers halten kürzer und verfärben sich mit der Zeit.

Was passiert mit den Zähnen unter Veneers?

Nichts, solange die Ränder dicht sind und gut gereinigt werden. Der Zahn darunter bleibt gesund. Problematisch wird es nur, wenn sich am Übergang zum Zahnfleisch Beläge sammeln – dort kann dann Karies entstehen. Deshalb gehören regelmäßige Kontrolle und gründliche Reinigung der Ränder dazu.

Kann man Veneers wieder entfernen?

Entfernen ja, aber der ursprüngliche Zustand kommt nicht zurück. Selbst bei minimalem Anrauen ist die Oberfläche verändert. Nach dem Entfernen bräuchte der Zahn eine neue Versorgung. Deshalb ist die Entscheidung für Veneers eine langfristige – und deshalb prüfen wir vorher, ob eine schonendere Lösung genügt.

Verursachen Veneers Mundgeruch?

Nicht die Veneers selbst. Entsteht Mundgeruch, liegt das an Belägen am Übergang zum Zahnfleisch oder an einem undichten Rand, unter dem sich Bakterien sammeln. Beides ist behandelbar und ein Grund, zeitnah einen Termin zu machen. Bei sauber gearbeiteten und gepflegten Veneers tritt es nicht auf.

Ab welchem Alter sind Veneers sinnvoll?

Frühestens nach abgeschlossenem Kieferwachstum, in aller Regel ab dem späten Jugendalter. Vorher verändert sich die Zahnstellung noch, und die Zahnnerven sind größer, sodass mehr Substanz zwischen Präparation und Nerv fehlt. Bei jungen Patienten sind Komposit-Veneers oft die bessere Zwischenlösung.

Kann man nur einzelne Veneers einsetzen lassen?

Technisch ja, ästhetisch anspruchsvoll. Ein einzelnes Veneer muss farblich und in der Lichtdurchlässigkeit exakt zu den unbehandelten Nachbarzähnen passen – das ist die schwierigste Aufgabe überhaupt. Genau hier zahlt sich das hauseigene Labor aus, weil der Zahntechniker den Zahn selbst gesehen hat. Bei mehreren Zähnen lässt sich Harmonie leichter herstellen.

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