Professionelles Bleaching in Kiel

Für ein strahlend
weißes Lächeln.

Wenn Sie mit dem Farbton Ihrer Zähne unzufrieden sind, beraten wir Sie dazu gerne. Dabei gibt es verschiedene Varianten der Zahnaufhellung – welche passt, hängt vom Ausgangsbefund und davon ab, wie schnell es gehen soll.

Eines gilt für alle: Voraussetzung für jedes Bleaching ist eine professionelle Zahnreinigung. Nur so lässt sich ein optimales Ergebnis erzielen und der natürliche Farbton Ihrer Zähne überhaupt bestimmen. Wird über Beläge hinweg gebleicht, wird das Ergebnis fleckig. In unserer Zahnarztpraxis im Forstweg in Kiel ist die Reinigung deshalb kein Zusatzangebot, sondern Teil des Ablaufs.

Kurz erklärt

Wie Bleaching wirkt

Das Bleichmittel entfernt keine Substanz. Es dringt in den Schmelz ein und spaltet dort die Farbstoffmoleküle, die sich eingelagert haben – der Zahn wird heller, ohne dünner zu werden.

Was das bedeutet:

  • Es wirkt nur auf natürliche Zahnsubstanz: Füllungen, Kronen und Veneers hellen nicht mit auf. Nach dem Bleaching können sie plötzlich zu dunkel wirken.
  • Es wirkt nur auf innere Verfärbungen: Äußere Beläge müssen vorher entfernt werden – sonst wird ungleichmäßig aufgehellt.
  • Das Ergebnis ist begrenzt: Wie stark ein Zahn aufhellt, hängt von der Ursache der Verfärbung ab. Altersbedingte Vergilbung spricht gut an, medikamentenbedingte Verfärbungen kaum.
  • Es ist nicht dauerhaft: Über die Jahre lagern sich neue Farbstoffe ein. Wie schnell, hängt von Ernährung und Rauchverhalten ab.

Good to know: Ein realistisches Ziel ist der hellste Ton, den Ihre Zähne von Natur aus haben könnten – nicht das gleichförmige Weiß aus der Werbung. Natürliche Zähne sind an der Schneidekante lichtdurchlässiger und minimal unterschiedlich gefärbt. Genau das lässt ein Ergebnis echt aussehen.

Die Methoden

Welche Methode für wen

Drei Verfahren stehen zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in Wirkstoffkonzentration, Dauer und Kontrolle.

1. In-Office-Bleaching – in der Praxis

Das Bleichmittel wird in höherer Konzentration direkt auf die Zähne aufgetragen, während Zahnfleisch und Lippen sorgfältig abgedeckt sind. Das Ergebnis ist nach ein bis zwei Sitzungen sichtbar. Der Vorteil: Alles läuft unter zahnärztlicher Kontrolle, die Konzentration ist hoch, das Ergebnis kommt schnell. Geeignet, wenn ein Termin bevorsteht oder Sie es hinter sich bringen möchten.

2. Home-Bleaching – zu Hause mit individueller Schiene

Wir fertigen eine passgenaue Schiene für Ihre Zähne an. Sie tragen sie mit einem niedriger konzentrierten Gel über einen festgelegten Zeitraum zu Hause. Die Aufhellung erfolgt langsamer, dafür oft gleichmäßiger und mit weniger Empfindlichkeit. Die Schiene lässt sich später für Auffrischungen wiederverwenden.

3. Internes Bleaching – bei einem einzelnen dunklen Zahn

Ist nur ein wurzelbehandelter Zahn dunkel geworden, wäre es unsinnig, das gesamte Gebiss aufzuhellen. Das Mittel wird von innen in die Zahnkammer eingebracht. Dazu haben wir eine eigene Seite.

4. Die Kombination

Häufig sinnvoll: In der Praxis wird der Grundstein gelegt, zu Hause nachgearbeitet und später aufgefrischt. So lässt sich das Ergebnis über Jahre halten, ohne jedes Mal neu zu beginnen.

Schritt für Schritt

Der Ablauf –
Von der Voruntersuchung bis zur Nachsorge.

Vor dem eigentlichen Bleaching stehen zwei Schritte, die über das Ergebnis entscheiden.

  1. Voruntersuchung und Beratung Wir prüfen, ob alle Zähne gesund sind: keine Karies, keine undichten Füllungen, kein entzündetes Zahnfleisch, keine freiliegenden Zahnhälse. Alles davon würde beim Bleaching Schmerzen verursachen. Außerdem sehen wir uns vorhandene Restaurationen im sichtbaren Bereich an – sie hellen nicht mit auf.
    Ihr Vorteil: Sie erfahren vorher, ob Füllungen später ersetzt werden müssen. Das gehört zur Kostenrechnung dazu.
  2. Professionelle Zahnreinigung und Farbbestimmung Alle äußeren Beläge werden entfernt. Erst danach ist Ihr tatsächlicher Zahnton sichtbar, und wir bestimmen ihn anhand einer Farbskala und dokumentieren ihn mit Fotos. Manche Patienten entscheiden sich an dieser Stelle gegen das Bleaching, weil das Ergebnis der Reinigung bereits genügt.
  3. Durchführung und Nachsorge Je nach Methode folgt die Behandlung in der Praxis oder die Anfertigung der Schiene für zu Hause. Anschließend erhalten Sie Verhaltenshinweise – vor allem für die ersten Tage, in denen die Zähne besonders aufnahmefähig für Farbstoffe sind. Zum Abschluss vergleichen wir das Ergebnis mit dem dokumentierten Ausgangston.
Wir klären auf

Nachteile und wann wir abraten

Bleaching unter zahnärztlicher Kontrolle ist sicher. Es gibt aber Situationen, in denen wir davon abraten.

Vorübergehende Empfindlichkeit
Der häufigste Nebeneffekt. Während und kurz nach der Behandlung können die Zähne empfindlich auf Kälte reagieren. Das klingt in aller Regel innerhalb weniger Tage ab; spezielle Zahnpasten und Fluoridierung helfen. Bei bekannt empfindlichen Zähnen wählen wir eine niedrigere Konzentration und längere Anwendungszeit.

Nicht alle Zähne lassen sich aufhellen
Medikamentenbedingte Verfärbungen, ausgeprägte Schmelzbildungsstörungen und stark gräuliche Zähne sprechen deutlich schlechter an. Wir sagen Ihnen das vorher – und schlagen dann Veneers vor, statt eine Behandlung durchzuführen, die absehbar enttäuscht.

Restaurationen bleiben, wie sie sind
Kronen, Veneers und Füllungen hellen nicht auf. Im sichtbaren Bereich bedeutet das, dass sie nach dem Bleaching möglicherweise erneuert werden müssen. Das ist ein Kostenfaktor, den man vorher kennen sollte.

Wann wir abraten
Bei unbehandelter Karies, undichten Füllungen, entzündetem Zahnfleisch und stark freiliegenden Zahnhälsen – hier wird zuerst behandelt. Bei Schwangeren und Stillenden verschieben wir aus Vorsicht, auch wenn keine Schädigung bekannt ist. Bei Jugendlichen unter 18 raten wir grundsätzlich ab, weil die Zahnnerven noch größer und empfindlicher sind.

Von Produkten ohne zahnärztliche Kontrolle raten wir ab
Frei verkäufliche Produkte enthalten aus rechtlichen Gründen so geringe Konzentrationen, dass die Wirkung minimal bleibt. Problematischer sind ungeprüfte Produkte aus dem Internet: Zu hohe Konzentrationen ohne Schutz des Zahnfleischs können Verätzungen verursachen. Und in Nicht-Zahnarztpraxen fehlt die Voruntersuchung, die klärt, ob Bleaching überhaupt sinnvoll ist.

Wir klären auf

Kosten & Finanzierung

Bleaching ist eine rein ästhetische Leistung – entsprechend ist die Erstattungslage eindeutig.

  • Keine Kassenleistung: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Bleaching nicht, weil es nicht medizinisch notwendig ist. Das gilt auch für private Zusatzversicherungen in aller Regel.
  • Was den Preis bestimmt: Die Methode – In-Office ist aufwendiger als Home-Bleaching –, die Zahl der Sitzungen und ob eine individuelle Schiene angefertigt wird.
  • Die Zahnreinigung kommt hinzu: Sie ist Voraussetzung und wird separat berechnet. Viele Zusatzversicherungen erstatten sie.
  • Mögliche Folgekosten: Müssen Füllungen oder Kronen im sichtbaren Bereich danach farblich angepasst werden, kommt das hinzu. Wir weisen darauf hin, bevor Sie sich entscheiden.
  • Ratenzahlung möglich: Über unseren Servicepartner lassen sich die Kosten in passenden Intervallen begleichen.
FAQ

Häufige Fragen zum Bleaching

Wie lange hält das Ergebnis einer Zahnaufhellung?

In der Regel ein bis mehrere Jahre – der Unterschied liegt vor allem an Ihnen. Wer viel Kaffee, Tee oder Rotwein trinkt oder raucht, sieht schneller ein Nachdunkeln. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen verlängern das Ergebnis deutlich. Mit einer individuellen Schiene lässt sich zu Hause unkompliziert auffrischen, ohne von vorn zu beginnen.

Schadet Bleaching dem Zahnschmelz?

Bei fachgerechter Anwendung unter zahnärztlicher Kontrolle nicht. Das Mittel trägt keine Substanz ab, sondern spaltet eingelagerte Farbstoffe. Etwas anderes gilt für abrasive Whitening-Produkte, die über Abrieb wirken – die schaden tatsächlich. Und für ungeprüfte Produkte mit zu hoher Konzentration ohne Schutz des Zahnfleischs.

Tut Bleaching weh?

Nein, aber die Zähne können währenddessen und für ein bis zwei Tage danach empfindlich auf Kälte reagieren. Bei bekannt empfindlichen Zähnen passen wir Konzentration und Anwendungsdauer an und behandeln vorher mit Fluorid vor. Sagen Sie uns, wenn Ihre Zähne generell empfindlich sind – das ändert unser Vorgehen.

Was darf ich nach dem Bleaching essen?

In den ersten 48 Stunden sind die Zähne besonders aufnahmefähig für Farbstoffe. Meiden Sie in dieser Zeit Kaffee, schwarzen Tee, Rotwein, Cola, rote Beeren, Currygewürz, Tomatensauce und Rauchen. Geeignet sind helle Speisen – Reis, Geflügel, heller Käse, Wasser. Danach können Sie wieder normal essen.

Wird jeder Zahn gleich hell?

Nicht ganz. Eckzähne sind von Natur aus etwas dunkler als Schneidezähne und bleiben es auch nach dem Bleaching – das ist normal und sieht natürlicher aus als eine gleichförmige Front. Deutlich unterschiedlich verfärbte Einzelzähne sprechen unterschiedlich an; darauf weisen wir vorher hin.

Kann ich Bleaching machen, wenn ich Kronen oder Veneers habe?

Ja, aber mit einer wichtigen Einschränkung: Diese Restaurationen hellen nicht mit auf. Sitzen sie im sichtbaren Bereich, wirken sie nach dem Bleaching möglicherweise zu dunkel und müssen ersetzt werden. Wir sehen uns das vorher gemeinsam an – manchmal ist es sinnvoller, zuerst zu bleichen und die Restauration anschließend farblich an das neue Ergebnis anzupassen.

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